Notenbank Weimar

2013 erwarben Lorna und Hermann Heyge das ehemalige Staatsbankgebäude im Zentrum vom Weimar bereits mit dem Ziel, eines Tages durch die Vermietung von Räumen in der Notenbank Weimar die Finanzierung vieler Stiftungsprojekte zu ermöglichen.

Dafür war jedoch zunächst eine umfangreiche Sanierung erforderlich. Bis ins Jahr 2013 war das imposante und unter Denkmalschutz stehende Gebäude in der Steubenstraße 15 über ein Jahrhundert lang Domizil für verschiedene Banken. Beim Kauf des Gebäudes standen große Flächen bereits für längere Zeit leer und waren baulich in einem vernachlässigten Zustand, viele Räume, auch die historisch besonders bedeutsamen, befanden sich im Dornröschenschlaf.

Die Sanierungsarbeiten begannen im Herbst 2014. Wesentliche Meilensteine wie der Umbau der ehemaligen Schalterhalle zu modernen Veranstaltungsräumen, die technische Sanierung des historischen Aufzugs von 1926, die denkmalgerechte Sanierung des Sitzungssaals und des Vestibüls, die Sanierung des Daches mit Grünflächen, PV-Anlage und Dachterrassen, der Einbau eines modernen Aufzugs wurden seitdem erreicht.

Am 1. März 2016 ging das Gebäude aus dem Eigentum der Familie Heyge in das Eigentum der Heyge-Stiftung über.

Weitere Arbeiten wie die Renovierung der Treppenhäuser und der Ausbau von Ferienwohnungen im Dachgeschoss werden bis Ende 2017 weitgehend abgeschlossen sein.

Heute finden unter dem Dach des Hauses unterschiedliche Nutzungen ihren Platz: Büros und Lagerflächen, Veranstaltungsräume, ein Blutspendezenrum. Viele neue Mieter tragen zur Lebendigkeit des Ortes bei.

In den Veranstaltungsräumen der Notenbank können neben Chorproben nun auch Konzerte, Feiern, Tagungen und andere Veranstaltungen stattfinden: www.notenbank-weimar.de