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NEU ab 2021: Das Seniorenprogramm der Heyge-Stiftung

Für unser neues Seniorenprogramm suchen wir ehrenamtlich arbeitende Menschen, die am Singen und an musikalischen Aktivitäten interessiert sind, Betreuungskräfte, die sich mit musikalischen Inhalten vertraut machen möchten oder an Musik interessierte Angehörige!

Wir bieten kostenlose Schulung und Begleitung und stellen die Materialien zur Verfügung. Weitere Informationen in unserem Flyer (Download).

Spendenübergabe im Haselnussweg in Erfurt

Die Heyge-Stiftung finanziert die Durchführung des Weimarer Mentoring-Programms im Kindergarten „Haselnussweg“ in Erfurt mit 23.000 €. Der Erfurter Unternehmer Ulrich Urban beteiligt sich daran mit 10.000 €. Die symbolische Spendenübergabe an alle am WMP beteiligten Erfurter Kindergärten fand am Dienstag, den 29.9.2020 im Beisein von Landtagsabgeordneter Frau Dr. Klisch und Oberbürgermeister Herr Andreas Bausewein statt.

OB Andreas Bausewein, Kita-Leiterin Andrea Jakob, Stifterin Dr. Lorna Heyge, MdL Dr. Cornelia Klisch und Unternehmer Ulrich Urban (v.l.n.r.)

(Fotos: Mario Hochhaus)

40.000 € für Geraer Kitas

Einen symbolischen Scheck über 40.000 € überreichte Lorna Heyge am 23.9.2020 an den Geraer Oberbürgermeister Julian Vonarb. Mit diesem Betrag finanziert die Heyge-Stiftung die Durchführung des Weimarer Mentoring-Programms in  den Kitas „Kinderland“ und „Heinrichsstift“.

(Fotos: Pressestelle Stadt Gera)

Heyge-Stiftung fördert 14 Kindergärten mit 350.000 €

Praxishandbuch und Instrumente des Weimarer Mentoring-Programms

Die Heyge-Stiftung ermöglicht in diesem Jahr 14 Kindergärten die Teilnahme am „Weimarer Mentoring-Programm – Gemeinschaft fördern, Potenziale stärken mit Musik im Kindergarten“. Das von der Stiftung eigens konzipierte und finanzierte Programm bietet Kindern und pädagogischen Fachkräften die Chance Musik ohne Leistungserwartungen aufzunehmen, selbst aktiv zu gestalten und von deren fördernder Wirkung zu profitieren. Auftakt für alle Einrichtungen ist Anfang September in Weimar.

Der Projektschwerpunkt liegt mit 11 Einrichtungen in Thüringen. In den Städten Erfurt (Kita „Haselnussweg“, Kita „Pfiffikus“, Kita „Dittelstedter Knirpse“ und Kita „Linderbacher Knirpse“ (alle kommunal), Kita „Pinocchio“ und Kita „Spielhaus Geratal“ (beide THEPRA Landesverband Thüringen e.V.) Kita „Zwergenland“ (Jugendsozialwerk Nordhausen e.V.), Jena (Kita „Buratino“ Gemeinnützige Gesellschaft für Bildung, Betreuung und Pflege mbH) und Apolda (Kita „Moorentaler Spatzen“ (Lebenshilfewerk Weimer/Apolda e.V.) werden insgesamt 810 Kinder von 117 pädagogischen Fachkräften betreut. Darüber hinaus wird jeweils ein Kindergarten in Sachsen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen von der Heyge-Stiftung unterstützt. Die Heyge-Stiftung finanziert das Vorhaben im Zeitraum 2020 bis 2022 mit 350.000€.

Bewerbungen interessierter Einrichtungen/Träger für 2021 sind ab sofort möglich.

Notenbank Weimar verkauft

Die Heyge-Stiftung wurde 2013 von Lorna und Hermann Heyge gegründet, um benachteiligte Menschen, insbesondere Kinder, mit den besonderen Möglichkeiten der Musik zu unterstützen.

Die Heyge-Stiftung hat die alte Notenbank Weimar 2013 als Vermögensanlage gekauft und in den folgenden Jahren entwickelt. Unter anderem wurde dem Kinder- und Jugendchor schola cantorum weimar e.V. ein großer, schöner Probensaal inkl. Nebenräumen hergerichtet und für die ersten drei Jahre mietfrei überlassen.

Der Fokus der Stiftung liegt jedoch auf der Förderung sozial benachteiligter Kinder mit dem Weimarer Mentoring-Programm (WMP) für Kindergärten. Die Verwaltung des großen Gebäudes durch die Stiftung hat in der Vergangenheit viele Unwägbarkeiten mit sich gebracht, wertvolle Kapazitäten gebunden und die zur Verfügung stehenden freien Mittel limitiert.

Um denjenigen, die von der Stiftungsarbeit profitieren sollen, noch mehr Zeit und Kapazitäten widmen zu können, hat sich die Heyge-Stiftung im Sommer 2019 dafür entschieden, das Gebäude zu verkaufen. Neuer Eigentümer der Notenbank Weimar ist ab Januar 2020 die S IMMO Property Neun GmbH.

Die Nutzung der Räume des Kinder- und Jugendchores schola cantorum weimar ist bis 2025 gesichert. Zudem hat die Heyge-Stiftung mit dem Käufer vereinbart, dass die Veranstaltungsräume im Erdgeschoss bis Ende August 2025 wie bisher weiter der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden können.

Die Heyge-Stiftung wird im Februar 2020 neue Räume beziehen, aber der Stadt Weimar treu bleiben.

Lorna Heyge:

„Ich freue mich ganz besonders, ab 2020 verstärkt in Thüringen Kindergärten die Möglichkeit zu geben, am WMP teilnehmen zu können. Meinem Mann und mir ist es eine Herzensangelegenheit, unser Geld v. a. dort einzusetzen wo es Kindern zugutekommt, die sich mit sehr vielen Herausforderungen und Schwierigkeiten konfrontiert sehen.“

Foto: PPBraun

 

Übergabe des Zuschusses der Holger Koppe-Stiftung in Höhe von 3.000€

Am Freitag, den 8.11.2019 machte der Stifter Dr. Holger Koppe zusammen mit dem Oberbürgermeister der Stadt Offenbach, Herrn Dr. Felix Schwenke, in der Kindertagesstätte „Fuchsbau“ (Werkstätten Hainbachtal) eine schöne Praxiserfahrung mit dem Weimarer Mentoring-Programm.

Die Kindertagesstätte unter der Leitung von Dagmar Spring und Frau Christine Endlich nimmt seit September 2019 mit allen 90 Kinder und dem gesamten Team (24 pädagogischen Fachkräften) am Weimarer Mentoring-Programm (WMP) teil. Die beiden Mentorinnen Irene Middelanis und Ilona Hottinger vermitteln den pädagogischen Fachkräfte in Kindergarten und -krippe seitdem Schritt für Schritt die Inhalte. Von den ersten Erfolgen konnten sich von Seiten des Trägers (Werkstätten Hainbachtal gGmbH) auch die Geschäftsführer Herr Hoffmann und Herr Ruff überzeugen.

Die Holger Koppe-Stiftung beteiligt sich an den Programmkosten anteilig mit 3.000 € und ermöglicht hierdurch die Teilnahme der Einrichtung. Sie wurde 2013 mit den Zwecken Musik und Erinnerung gegründet. Vorstand ist der Stifter und Unternehmer Dr. Holger Koppe. Die Stiftung fühlt sich dem Auftrag des Grundgesetzes „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ verpflichtet. Beim Thema Musik liegt der Schwerpunkt vor allem bei der Verbreitung und Vermittlung des Zugangs zu ernsthafter Musik, vor allem für junge Menschen.

V. l. n. r.: Christine Endlich und Dagmar Spring (Leitung Kita „Fuchsbau“), zwischen Hrn. Frank Hoffmann und Hrn. Thomas Ruff (Geschäftsführung Werkstätten Hainbachtal gGmbH) der Oberbürgermeister der Stadt Offenbach, Hr. Dr. Felix Schwenke, Dr. Holger Koppe, Ilona Hottinger und Irene Middelanis-Bleiching (Musikmentorinnen der Heyge-Stiftung) und Nurya Koppe (Stiftungsbeirat der Holger Koppe-Stiftung)

Die Share Value Stiftung unterstützt mit 19.900€ das Weimarer Mentoring-Programm

Für die Teilnahme des Kindergartens „Kinderland am Zoo“ in Erfurt am Weimarer Mentoring-Programm stellt die Share Value Stiftung 19.900 € zur Verfügung. Die symbolische Übergabe durch Oberkirchenrat Stefan Große vom Stiftungsrat fand am 24.10.19 statt.

Die Share Value Stiftung mit Sitz in Erfurt wurde im November 2003 von Günter Weispfenning errichtet. Die kirchliche Stiftung legt ihr Vermögen ausschließlich in Aktien an, um so nach dem Willen des Stifters durch Shareholder Value zu Value für die Benachteiligten in der Gesellschaft beizutragen. Die Stiftung ist selbst nicht operativ tätig. Sie greift zur Verwirklichung ihrer sozialen Ziele auf Partner zurück, denen sie zur Verwirklichung ihrer Aufgaben finanzielle Zuwendungen gibt und ist damit ein wunderbarer Partner für die Heyge-Stiftung!

Der kommunale Kindergarten „Kinderland am Zoo“ liegt im Wohngebiet „Roter Berg“ im Norden von Erfurt. Unter der Leitung von Gordon Fritsche und Angelika Haueisen werden dort 131 Kinder von 21 pädagogischen Fachkräften in 7 Gruppen betreut. Seit September kommt unsere Mentorin Barbara Cramm jede Woche 2 Mal in jede Gruppe, um dort gemeinsam mit den Kindern und den pädagogischen Fachkräften zu singen, zu tanzen, sich zu bewegen und dabei die Inhalte des Mentoring-Programms zu vermitteln.

Dieser Anlass gab uns die Gelegenheit mit Mario Braun, dem Fachberater der Stadt Erfurt, sowie mit Doris Schwiefert vom Jugendamt ins Gespräch zu kommen.

Auch die Thüringer Allgemeine berichtete darüber.