Was wir bewirken wollen

Welche Ziele verfolgt die Heyge-Stiftung?

Die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts – beginnend bei den Kindern – ist wesentliches Kernelement der Stiftungsarbeit. Ziel ist es dabei, möglichst positiv und fördernd auf die institutionalisierte frühkindliche Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern einzuwirken und diese qualitativ zu verbessern. Im Fokus stehen dabei für uns die pädagogischen Fachkräfte in Kindergärten, welche sich mit einer Fülle von Aufgaben und Herausforderungen konfrontiert sehen. Als Stichworte seien hier genannt: Mangel an gemeinsamen Werten, Orientierungslosigkeit und gesellschaftliches Auseinanderdriften.

Das Weimarer Mentoring-Programm zielt auf die Weiterqualifizierung und Weiterentwicklung der pädagogischen Fachkräfte, weil diese tagtäglich vielen Stunden mit den Kindern verbringen und weil auf diesem Weg möglichst viele Kinder erreicht werden. Mit dem Weimarer Mentoring-Programm bietet die Heyge-Stiftung eine inhaltliche und methodisch-didaktische Unterstützung der Fachkräfte im Gruppenalltag. Die Stiftung gewährleistet und finanziert die Umsetzung und Durchführung des WMP.

Die Heyge-Stiftung möchte mit dem die gesellschaftliche Werte-, Normen- und Moraldebatte konstruktiv unterstützen und sich mit dem Weimarer Mentoring-Programm klar positionieren.

Was bietet das Weimarer Mentoring-Programm?

Im Weimarer Mentoring-Programm fließen die langjährigen Erfahrungen und umfangreichen (wissenschaftlichen) Erkenntnisse zusammen, welche Frau Dr. Lorna Heyge bei ihrer Arbeit mit Kindern und Erwachsenen gesammelt hat. Dabei reichen die Einflüsse von auskömmlich finanzierten Eltern-Kind-Angeboten in einem wohl behüteten Umfeld bis hin zu ihrer Tätigkeit in African-American Slums.

Mit dem Weimarer Mentoring-Programm lassen sich die folgenden Aspekte verwirklichen:

  • konkrete und alltagspraktische Unterstützung und Stärkung der pädagogischen Fachkräfte im herausfordernden Gruppenalltag
  • Hilfestellung und Rüstzeug für den Umgang mit herausfordernden Kindern
  • ein dreistufiges, strukturiertes und aufeinander aufbauendes Konzept
  • Stärkung und Förderung der Bindungsqualität und des Zusammenhaltes in der Einrichtung
  • Stärkung und Förderung des Wir-Gefühls
  • Vorbeugungvon Teamkonflikten durch klare, einheitliche und gemeinsame Absprachen
  • Förderung der Sozial-, Sprach- und Selbstkompetenzen der Kinder
  • ein demokratisches und inklusiv gedachtes Bildungsverständnis
  • konkrete und praktische Untersetzung der Begriffe: Bedürfnisorientierung, Achtsamkeit, Ganzheitlichkeit, Haltung und Vorurteilsbewusstsein
  • Ritualisierung von Alltagskomponenten